Artikel vom 07.04.2020

Zu Ostern: Dänemarks Polizei warnt Segler vor der Einreise

Auf Anweisung der dänischen Polizei verbreitet der nationale Seglerverband eine Warnung an alle Skipper: „Segelt nicht nach Dänemark!“

In der Mitteilung der Behörden heißt es: „Wegen der Situation bezüglich des Corona-Virus/Covid-19 sind die Grenzkontrollen in Dänemark ausgeweitet worden." Privatleute, die mit Segelyachten und Motorbooten unterwegs sind, „gelten als Touristen“ und dürften deshalb nicht ins Land. „Die dänische Polizei führt Grenzkontrollen in Häfen durch. Aber auch Seekontrollen können stattfinden.“

Informationen zur aktuellen Lage und über die geltenden Bestimmungen veröffentlicht die Polizei im Internet.

Zudem können Erkundigungen zur Situation telefonisch unter der Nummer +45 7020 6044 eingeholt werden.

Offenbar fürchten die Behörden, dass die guten Wetteraussichten insbesondere zu Ostern einige Segler dazu verleiten könnten, entgegen der Vorschriften Kurs aufs Nachbarland zu nehmen. Die meisten Deutschen allerdings dürften dazu gar nicht die Gelegenheit haben, denn selbst wenn ihre Schiffe schon im Wasser sind, gelten an der Küste flächendeckende Auslaufverbote und Hafensperrungen. Und deren Einhaltung wird auch in Deutschland schon scharf überwacht.

Auch die dänischen Häfen sind derzeit gesperrt, zunächst bis Ende April. Die Polizei kontrolliert dort auch das Befolgen der Verbote durch einheimische Segler. Bei Verstößen drohen Strafen von mehreren Hundert Euro.

(Quelle: Yacht online)